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Schlangenbohrer

Schlangenbohrer sind lange Holzbohrer für tiefe Bohrungen und große Durchmesser in Holz, Balken und Bohlen – etwa im Holzbau, bei Blockhäusern oder für Elektro- und Sanitärdurchführungen. Dank Zentrierspitze und Förderspirale ziehen sie sich selbst ins Material und transportieren die Späne zuverlässig nach außen. In dieser Kategorie finden Sie:

  • Einzelne Schlangenbohrer / Holzspiralbohrer in gängigen Durchmessern (Ø6–40 mm)
  • Schlangenbohrer-Sets im Holzkasten – die günstige Komplettlösung für mehrere Durchmesser
  • Extra lange Ausführungen für besonders tiefe Bohrungen

Weiter unten beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Durchmesser, Länge und Anwendung.

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Kaufberatung

Schlangenbohrer richtig auswaehlen

Gewinde-Zentrierspitze

Die selbstziehende Schraubspitze setzt exakt an und zieht den Bohrer selbstständig ins Holz - sauberes, kraftarmes Bohren.

Förderspirale

Die weite Spiralnut transportiert die Späne zuverlässig aus tiefen Bohrungen heraus, auch in Balken und Bohlen.

Länge & Durchmesser

Einzeln in Ø 6-40 mm und Längen von ca. 105 bis 800 mm; Sets mit 230, 400 und 460 mm für tiefe Bohrungen.

Material

HCS-Stahl, geschliffen - zäh und scharf für saubere Bohrungen in Holz, Sperrholz und Bauholz.

Niedrige Drehzahl

Große Durchmesser langsam bohren und den Bohrer öfter zurückziehen, damit das Holz nicht brennt und die Späne abfließen.

Anwendung Holzbau

Ideal für tiefe Löcher und Durchbrüche im Holzbau, bei Blockhäusern sowie für Elektro- und Sanitärdurchführungen.

Häufige Fragen

Fragen & Antworten rund um Schlangenbohrer

Was ist ein Schlangenbohrer?

Ein Schlangenbohrer (auch Lewisbohrer) ist ein langer Holzbohrer für tiefe Bohrungen und große Durchmesser in Holz, Balken und Bohlen. Seine Gewinde-Zentrierspitze zieht ihn selbstständig ins Material, die weite Förderspirale transportiert die Späne zuverlässig nach außen. Damit eignet er sich besonders für den Holzbau und für Leitungsdurchführungen.

Wofür verwendet man einen Schlangenbohrer?

Typische Einsätze sind tiefe Löcher und Durchbrüche in Balken, Bohlen und Konstruktionsholz - etwa im Holz- und Blockhausbau oder beim Elektriker und Installateur für Kabel- und Rohrdurchführungen. Dank selbstziehender Spitze und langer Bauform schafft er auch dicke Querschnitte, die mit einem normalen Holzbohrer nicht erreichbar sind.

Was ist der Unterschied zwischen Schlangenbohrer und Forstnerbohrer?

Der Schlangenbohrer ist für tiefe Durchgangslöcher und große Durchmesser gemacht - er zieht sich selbst ins Holz und fördert die Späne über die lange Spirale heraus. Der Forstnerbohrer erzeugt dagegen saubere, flachbödige Löcher (z. B. für Scharniertöpfe) und bohrt eher flach. Kurz: Schlangenbohrer = tief und schnell, Forstnerbohrer = sauber und flach.

Welche Länge und welchen Durchmesser brauche ich?

Der Durchmesser richtet sich nach dem gewünschten Loch (einzeln Ø 6-40 mm). Die Länge wählt man nach der Materialdicke: 230 mm für normale Balken, 400 und 460 mm für dicke Querschnitte und tiefe Durchbrüche. Für wiederkehrende Arbeiten ist ein Set die flexibelste Lösung, weil es mehrere Durchmesser in einer Länge abdeckt.

Mit welcher Drehzahl bohrt man mit einem Schlangenbohrer?

Schlangenbohrer werden mit niedriger Drehzahl gefahren - je größer der Durchmesser, desto langsamer. Die Gewindespitze übernimmt den Vorschub, man muss also kaum drücken. Zu hohe Drehzahl lässt das Holz anbrennen und überlastet den Bohrer. Bei tiefen Löchern den Bohrer immer wieder zurückziehen, um die Späne auszuräumen.

Wie vermeide ich Ausrisse beim Durchbohren?

Um Ausrisse auf der Austrittsseite zu vermeiden, bohrt man entweder von beiden Seiten zur Mitte oder legt ein Stück Restholz als Unterlage unter das Werkstück. Sobald die Gewindespitze auf der Rückseite austritt, von dort weiterbohren. Gleichmäßiger, nicht zu schneller Vorschub sorgt zusätzlich für saubere Lochränder.

Kann man Schlangenbohrer schärfen?

Ja. Schlangenbohrer lassen sich nachschärfen, maschinell ist es aber nicht wirtschaftlich - geschärft werden die Hauptschneiden und die Vorschneider mit einer feinen Feile oder einem kleinen Schleifstein, während das Profil der Schneide erhalten bleibt. Die Gewinde-Zentrierspitze bleibt dabei unangetastet. Regelmäßiges Schärfen hält den Bohrer scharf und verhindert Anbrennen und erhöhten Kraftaufwand.